Chicagos legendärer Amateurgolfer Charles "Chick" Evans Jr. ist der Gründer des Chick Evans Stipendiums für Caddies. Als Achtjähriger fing er als Caddy an und wurde zum besten Amateurgolfer des Landes, als er 1916 die U.S. Open und die U.S. Amateur gewinnen konnte.
Der Druck auf Evans, Profi zu werden, wurde mit den Erfolgen immer größer, aber er war nie daran interessiert, mit dem Golfsport Geld zu verdienen. Er liebte das Spiel wegen seiner der Reinheit, Tradition und des Sportgeists. Dennoch war es nicht zu vermeiden, dass er Geld einspielte. Um seinen Amateurstatus zu erhalten, entschied Evans, sämtliche Einnahmen in einen Treuhandfonds einzuzahlen.
Auf Anregung seiner Mutter entschied er sich, bedürftigen Caddies die College-Ausbildung zu finanzieren. Dies hatte auch damit zu tun, dass Evans selbst keine Möglichkeiten gehabt hatte, sich ein Studium zu leisten. Seit seinen Anfängen in Edgewater wusste Evans, dass es viele junge Caddies gab, die das Zeug zum Studium hatten, aber deren Familien für die Kosten nicht aufkommen konnten. 1928 überzeugte er die Western Golf Association, den Fonds zu verwalten, und schon zwei Jahre später schrieben sich die ersten beiden Evans-Studenten an der Northwestern University ein. Chick Evans' Traum war wahr geworden.
Obwohl Evans zu einem der berühmtesten Amateurgolfer der Welt aufstieg – seine Leistung beim U.S. Open-Triumph 1916 war eine der besten in seiner Generation – und seine Golf-Karriere über sechs Jahrzehnte andauerte, war der Erfolg der Evans Scholar Foundation und die vielen jungen Menschen, die von seinem Traum profitierten, die größte Erfüllung seines Leben.