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BMW Championship  09.09.2012 Zur News Übersicht
McIlroy triumphiert souverän.

Rory McIlroy hat mit einer nahezu perfekten 67-er Finalrunde bei der BMW Championship 2012 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum er derzeit die Nummer eins der Welt ist. Der Nordire siegte mit zwei Schlägen Vorsprung auf das Weltklassefeld beim dritten Playoff-Turnier um den FexExCup.

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140.000 begeisterte Zuschauer waren im Verlauf der Woche in den Crooked Stick Golf Club vor den Toren von Indianapolis gekommen. Der Finalsonntag war das direkte Duell einiger der größten Namen, die der Golfsport weltweit zu bieten hat. Zu Beginn der Runde wechselten sich an der Spitze des Leaderboards ehemalige Weltranglistenerste und die aktuelle Nummer eins ab. Doch auf der Back Nine packte der „Celtic Tiger“ zu und sicherte sich seinen zweiten Turniersieg innerhalb von einer Woche. McIlroy ist erst der vierte Spieler, der zwei aufeinanderfolgende Playoff-Turniere gewinnen konnte.

Während die anderen Siegkandidaten, darunter McIlroys Flightpartner Lee Westwood (ENG), vergeblich nach Konstanz suchten, zeigte der 23-Jährige in der aufgeheizten Atmosphäre keine Nerven und notierte sechs Birdies. Mit seinem sechsten Titel auf der PGA TOUR verteidigte „Rors“ die Spitzenpositionen im FedExCup-Ranking sowie in der Weltrangliste und geht nun als Top-Favorit in das Saisonfinale – auch wenn er erstmals bei der TOUR Championship in Atlanta abschlägt.

Die Hoffnungen der US-Fans ruhten auf Phil Mickelson (USA, -18), dem zwar fünf Birdies gelangen, aber die Konstanz des späteren Siegers fehlte. Der Linkshänder benötigte 70 Schläge und fiel wie Westwood (-18) immer dann wieder zurück, wenn es gerade so aussah, als könnten die beiden zu McIlroy aufschließen. Mickelson und Westwood teilten sich den zweiten Rang, auch weil der junge Nordire einfach keine Fehler machte und sich sein einziges Bogey das Tages erst auf der 18. Spielbahnen leistete – als alles längst entschieden war.

Für Vijay Singh (FIJ, -15), der das Feld nach 54 Löchern gemeinsam mit Mickelson angeführt hatte, war die letzte Runde eine zu viel. Der 49-Jährige hatte bis zum Sonntag die zum Teil deutlich jüngere Konkurrenz mit faszinierender Putt-Stärke im Griff gehabt, konnte daran am Sonntag aber nicht mehr anknüpfen und fiel auf den achten Platz zurück. Tiger Woods (USA, -17), der an allen drei Tagen den Kontakt zur Spitze gehalten hatte, kämpfte am Sonntag nach einem durchwachsenen Start um jeden Schlag, drei Birdies auf den letzten sieben Löchern waren aber zu wenig, um McIlroy ernsthaft zu gefährden. Für den 14-maligen Majorsieger bleibt der mit seinem Landsmann Robert Garrigus geteilte vierte Platz sowie die Erkenntnis, dass nicht mehr viel zur absoluten Spitze fehlt.

Dustin Johnson (USA, -16), Sieger der BMW Championship 2010, war auf einem guten Weg, zum zweiten Mal die J.K. Wadley Trophy in Empfang zu nehmen, als er an den Spielbahnen acht und neun ein Birdie und ein Eagle notiert hatte. Doch auch der Longhitter konnte nicht nachlegen und teilte sich am Ende den sechsten Platz mit dem Australier Adam Scott (-16).

Der amtierende FedExCup-Champion Bill Haas (USA, -3) erlebte einen rabenschwarzen Sonntag und hatte eine 78 (6 über Par) auf der Scorekarte stehen. Er fiel um 27 Plätze auf den geteilten 45. Rang zurück und rutschte im FedExCup-Ranking auf den 32. Platz ab. Damit hat Haas die Qualifikation für die TOUR Championship verpasst – ist damit allerdings in bester Gesellschaft. Noch nie konnte der Titelverteidiger in der nächsten Saison beim Finale dabei sein. Von den 30 Spielern, die in Atlanta abschlagen dürfen, haben fünf ihr Schicksal selbst in der Hand: Mit einem Sieg bei der TOUR Championship ist der Top-5 des Rankings - Rory McIlroy, Tiger Woods, Nick Watney, Phil Mickelson und Brandt Snedeker – der FedExCup-Sieg nicht mehr zu nehmen.

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